Ergebnisse des 2. Fotowettbewerb beim Mitgliedertreffen 2012

Bei zweiten Mal war vieles anders. Zunächst hatten wir in der Ausschreibung die Themen der einzureichenden Bilder eingegrenzt. Damit sollte eine gewisse Fokussierung auf bestimmte Motive erreicht werden. Folgende Kategorien waren vorgegeben:

Kat. 1            Tiere, Natur und Landschaft (19)

Kat. 2            Menschen und Porträts (16)

Kat. 3            Makro und Detail (8)

Kat. 4            Technik und Industrie (5)

Kat. 5            Gebäude und Architektur (7)

Eigentlich hatten wir erwartet, dass sich die 55 eingereichten Bilder gleichmäßig auf die Themenbereiche verteilen, aber dem war bei weitem nicht so. Die Zahlen in Klammern in der obigen Aufstellung zeigen an, wie viele Beiträge es in den fünf Kategorien gab. Zu den Siegerbildern wurde von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Lesertreffens durch Vergabe von max. 5 Punkten jeweils das Bild mit den meisten Punkten pro Kategorie gekürt. Das ergab nach der Auszählung folgendes Ergebnis:

17 Pkt.            (Kat. 3)                        „Libelle mit ihrer Larve“ – Klaus Kemper, Nideggen

14 Pkt.            (Kat. 4)                        „Zahnräder“ – Heinz Veddeler, Rhauderfehn

12 Pkt.            (Kat. 1)                         „Ag Ave“ – Dr. Stephan Baedeker, Freiburg

12 Pkt.            (Kat. 5)                        „Schöne Vergänglichkeit“ – Gernot Monzen, Schloß Holte

10 Pkt.            (Kat. 2)                        „Griechische Kaffeepause“ – Uschi Stenzel, Fulda

Die Stellwände mit den Fotos waren diesmal nicht im Tagungsraum platziert, sondern ziemlich beengt im Treppenhaus. Das erschwerte es schon, die Bilder in Ruhe zu betrachten und zu vergleichen. Großzügige Unterstützung durch Sponsoren hatten wir diesmal leider nicht – alle Preise wurden vom Initiator des Fotowettbewerbs gestiftet. Recht amüsant und unterhaltsam waren bei der Preisverleihung die Ausführungen der Autoren der Siegerbilder, denn so erfuhren wir, unter welchen Umständen die Bilder entstanden waren und was sich der Fotograf oder die Fotografin dabei gedacht hatten.

Erstaunt war man allgemein, dass das Siegerfoto von Klaus Kemper mit einer selbst gebauten Makro-Kamera aufgenommen worden war.

 

Unser Dank gilt natürlich auch allen anderen MitgliederInnen der Gesellschaft für Photo Historica e.V., die es durch ihre Beiträge erst möglich gemacht haben, dass wir den Fotowettbewerb zum zweiten Mal durchführen konnten.

In der Nachbetrachtung bzw. Manöverkritik, die ich schon teilweise während des Lesertreffens machen konnte, wurde aber deutlich, dass die Präsentation der Bilder an den Stellwänden in unterschiedlicher Höhe unglücklich ist. Auch müssten wir die Wettbewerbskategorien nochmals überdenken, bzw. anders einschränken. Denn je weniger Beiträge pro Kategorie, desto größer die Chance zu gewinnen. Und ob somit wirklich die fünf besten Bilder aller Einsendungen prämiert werden, darf angezweifelt werden. Daher ist noch nicht entschieden, ob wir auch im nächsten Jahr einen Photographica Cabinett Fotowettbewerb durchführen werden.

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